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Androgyne Erotik?!

Als männlicher Kinobesucher eine Twilights Kinovorstellung besuchen? Ja, das hat was von emotionaler Selbstverstümmelung. Man schämt sich zwischen all den jungen Mädels und ihren schmachtenen Blicken gen Hauptdarsteller. Immerhin: der Männerfaktor ist im Vergleich zum ersten Teil enorm gestiegen - ob freiwillig konnte ich nicht klären. Womit klar ist, das ich auch den ersten Teil gesehen habe. Das fette vorweg, meiner Meinung nach sind die Vampire in Twilight die besten der Filmgeschichte, wenn man mal das Glitzern der Haut in der Sonne ganz schnell vergisst. Das passt dann wieder in die Ecke der Mädchenleserinnen, die ja bekanntlich die Zielgruppe ist. Fern ab davon sind die Actionszenen grandios. Problem, man muss sie mit der Lupe suchen. Was bleibt im zweiten Teil übrig? Depression! Herzschmerz! Androgyne Erotik! Passt das?

Nein es passt nicht! Und das ist der Schwachpunkt eines viel zu melancholischem Romantikfilms. Zwei Teenager die sich so sehr lieben das Sie sich selbst sogar in den Selbstmord stürzen, kennt man spätestens seit Romeo und Julia, nur war dort Feuer unterm Dach. Große Liebe ist große Leidenschaft! In New Moon hingegen, ist der erotische Höhepunkt beim Berühren von Fingerkuppen schon fast erreicht. Absolut unglaubwürdig! Geschlechtsneutral wird hier die enthaltsame Liebe propagiert, bei dem ein leidenschaftlicher Kuss schon fast zuviel ist. Die Bibel selbst ist im Vergleich dazu schon spätabendliches Erwachsenenprogramm. Ohne viel Action bleibt so eine melancholische Suppe aus Dawson Creek im Vampirgewand und pseudo-romantischen geblubber von leidenschaftslosen Teenagern. Schade - da wäre, und das sage ich als Mann, viel mehr drin gewesen.

 

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