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Die Top 20

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Kennt wohl jeder, man sitzt in kleiner Runde und diskutiert über Gesehenes, Gelesenes oder Gespieltes und jeder hat seine eigene subjektive Meinung über das beste Buch, den besten Film, ja das beste Videospiel. Aber was ist denn nun das Beste? Die ultimative Nummer eins? Schwer zu beantworten, aber eben auch spannend, vor allem weil man sich selber noch einmal mit seiner eigenen Erfahrung auseinandersetzen muss. Heute ist es Zeit für die 20 besten Bücher - ganz subjektiv aus dem Bauch heraus werden von drei Lesern ihre Top 20 veröffentlicht.

 

20. Der Dunkle Turm... nein... na gut doch...

Da rutscht der Roland gerade noch rein. Man war das knapp. Aber das zweite Buch ist einfach zu gut. Insgesamt ist mir, da möge die Welt mich hassen, Stephen King ein viel zu limitierter Autor! Spannungsarm, Charakter die nicht wirklich wachsen, einfach immer wieder toll angefangene Ideen katastrophal zu Ende geführt. Das Ka alleine weiß warum der Platz 20 noch drin ist. Ansonsten wäre es ein Jules Verne Buch gewesen, der ist nämlich eher nen King in Sachen Visionen und fantastische Bücher.

19. Sofies Welt

Viel kann man über das Buch nicht sagen ohne das Wichtigste zu verraten. Es lädt zum nachdenken ein und verpackt philosophische Ansichten geschickt in eine Geschichte, die zwar nicht spannend, aber immer interessant ist. Es hat mir jetzt nicht den Kick gegegeben wie andere Bücher dieser Liste, trotzdem hat es aufgrund seiner Originalität einen Platz unter den Top 20 verdient.

18. Avalon Projekt

Ein Hohlbeinbuch in den Top 20?! Was ist denn jetzt los! Weiß ich auch nicht. Kennste ein Buch von ihm, kennste alle?! Fast. Avalon Projekt ist auch umstritten, aber ich konnt es nicht aus der Hand legen. Genau die richtige Portion Realismus und Mystery. Ständige Wendungen in der Handlung und ein krasses Ende. Für mich das beste Buch von Hohlbein.

17. Resturlaub

Lachen. Lesen. Weiter lachen. Wer baut sich ein Haus in Stadtnähe um zu betonen das er so schon in 20 Minuten in der Stadt ist? Warum bleibt er dann nicht da? Zwischen Famlienangst, ausbrechen aus dem Alltagstrott und dem aufreißen von Frauen verliert sich der Mann in Resturlaub auf extrem witzige weise. Ein absolut geiler Männerroman!

16. Der kleine Prinz

Ein weltbekanntes Buch und das auch zurecht! Dieses Buch ist einfach ein philosophischer Hammer! Es zeigt einem den aus meiner Sicht richtigen Weg mit dem Herzen zu denken und sich gegen eine kalte Gewinnstrebende und oberflächliche Welt zur Wehr zu setzen. Es ist Kinderbuch und Erwachsenbuch zugleich, es ist fantasievoll und gespickt mit Lebensweisheiten ohne moralischen Zeigefinger. Ein Buch welches man immer wieder lesen sollte!


15. Kinder des Nebels

Was für ein Buch, gerade das erste dieser Triologie! Es platzt förmlich vor Spannung, Dramatik und tollen Charakteren. Dabei ist es kein typischer Heldenepos, sondern eher gespickt mit verrückten Charakteren die in der Unterschicht einer Kastengesellschaft hausen und versuchen das System zu ändern. Die Welt ist extrem stimmungsvoll und völlig anders als bekannte Fantasywelten. Es regnet Asche, die Sonne ist rot, Flora und Fauna so gut wie nicht vorhanden und die Magie lebt in Form von geschluckten Metallen. Absolut empfehlenswert, auch wenn der zweite Teil etwas nachlässt.

14. Die neuen Leiden des jungen W.

Wohl DER ostdeutsche Roman überhaupt. Ist es jetzt Verhöhnung des Werks von Goethe? Oder Homage? Mir egal. Ich fand die Idee witzig das aus dem tot heraus der Hauptprotagonist sein Leben kommentiert. Es zeigt ein gutes Stück Ostdeutschland, es zeigt die rebellische Jugend, es zeigt wie tragisch Liebe sein kann und das gute Ideen manchmal tödlich enden. Das Ganze garniert mit Zitaten aus Goethes Walser - abgefahren, aber geil!

13. Deutschstunde

Nachkriegsbewältigung, Norddeutsche Kultur und ein unbelehrbarer Jugendlicher als Rahmen erzeugen ein Buch, das aufzeigt wohin Gehorsamkeit, blinder Aktionismus und pervertiertes Pflichtbewusstesein hinführt. Ein Buch welches ich damals in der 7ten Klassen in den Sommerferien lesen sollte - ich war der einzige der 30 Schüler der das Buch gelesen hatte - und nicht aus Zwang, sondern weil mich völlig gefangen war. Damals hatte ich noch gar keine Ahnung was für ein moderner Klassiker dieses Buch ist. Ich hatte auch keine Ahnung das es mich so prägen würe. Ein großartiger Roman!

12. Schlafes Bruder

Wer schläft, liebt nicht. Wer schläft lebt auch nicht. Ein Mann verschläft durchschnittlich 26 Jahre seines Lebens. Wie viel liebt und lebt man also wenn man viel schläft? Ein Buch das mich tief beschäftig hat. Lebensfragen über Sehnsucht, Leidenschaft und Sinnlehre. Dramatisch, tragisch, nachdenklich und hier und da auch spannend, fesselt das Buch vor allem beim Nachdenken danach. Nebenbei zeichnet das Bild ein äußert realistischen Bild früherer Bauerndörfer, da das Buch im finstersten Mittelalter spielt und so auch die harte Arbeit und das dreckige verarmte Leben dargestellt wird.

11. Oh wie schön ist Panama

Das wohl erste philosophische Buch das ich gelesen bzw. das mir vorgelesen wurde. Glück findet man eben nicht in der Weite, findet man nicht in einer Schatztruhe, man kann es sich auch nicht erarbeiten oder kaufen. Glück findet man in seinen Mitmenschen und Seelenverwandten und natürlich dort wo man mit ihnen zu Hause ist.

 


10. Same Same but different

Ich liebe den Film, ich vergötter das Buch! Ich ziehe meinem Hut vor dem Mann und seiner wahren Geschichte, ich verneige mich vor seiner Frau und dem Umgang mit HIV. Ein Buch das Mut macht nicht aufzugeben, ein Buch das trotz des ernsten Themas immer zeigt, das eine Krankheit nicht alles ist. Andere Menschen wissen es meist eben nicht besser, als das eigene Herz - ohne diese Einstellung des Autors hätte es diese Geschichte nie gegeben hätte. Nebenbei bietet es skurrile Einblicke in die Kultur aus Vietnam und Deutschland. Schön das ich die Familie bei der Kinopremiere sehen durfte - ich bin wirklich tief beeindruckt von diesen beiden Menschen. Man wünscht sich das es mehr Menschen von ihrer Sorte gibt.

9. Fahrenheit 451

Was für eine Schreibe, was für eine Vision! Man kommt beim lesen kaum zum lufthohlen so imposant und knackig ist die Bildsprache. Die Utopie der Gesellschaft in diesem Buch ist erschreckend, wer sich heute Facebook Statusmeldungssucht anguckt und wie sehr Gegenstände a la iPhone in den persönliches Fokus gewandert sind, der weiß das wir gar nicht so weit weg sind, vom gesellschaftlichen Zombie aus Fahrenheit 451. Ray Bradbury ist auf jeden Fall der Gott der Metapher und schreibt soviel zwischen den Zeilen, das das Buch mind. doppelt so dick erscheint!

8. Herr der Ringe

Um so älter man wird, um so schlechter wird dieses Buch. Trotzdem ist es ein Klassiker, ein Jahrhundertbuch das ganze Autorengenerationen geprägt hat und auch mir das erste mal schlaflose Nächte bescherte. Das erste richtige Fantasy Buch, die erste Trilogie, den ersten dicken Wälzer unter der Bettdecke. So etwas vergisst man nicht. Es war der Startschuss in ein Leben mit Orks & Elfen, mit MERS und Schwarze Auge, mit Stab und Schwert in den Dünen.

7. Das Lied von Feuer & Eis

Für mich schwer einzuordnen weil ich die ganze Romanreihe noch nicht fertig gelesen habe. Aber das was ich gelesen habe ist andere Fantasy als sonst, und genau darum auch erfrischend gut. Eine phänomenale Charakterzeichnung, eine absolut realistische Welt, ein Autor der vor nichts zurückschreckt was Sex, Gewalt und dem sterben von Personen angeht. Ein Buch so weit entfernt von einem Herr der Ringe, dem Ur-Fantasy, das es fast schwer fällt das hier Fantasy zu nennen. Begeisterung kommt auch deswegen auf weil es kein klassisches Gut-Böse Schema gibt, sondern wirklich jede Person, jede Adelsfamilie, jede Handlung aus der Sicht aller Beteiligten nachvollziehbar ist.

6. Fliehendes Pferd

Ein Beziehungsbuch? Ja, aber nicht nur. Es ist ein Menschenbuch! Wer ist wie glücklicher? Oft trügt der Schein und so auch hier. Was will man nur alles machen damit die eigene Beziehung genau so toll läuft wie die andere. Die Wiese vom Nachbarn ist eh grüner. Man selbst sieht sich grau. Leistungsdruck in einer Leistungsgesellschaft und die daraus folgenden Identitätsproblemchen die man(n) dann mit sich herumschleppt - oder gar vor ihnen flieht, wie ein Pferd auf der Flucht. Das Buch ist so genial, man darf eigentlich nichts vom Inhalt verraten. Weil am Ende alles anders ist und man sich somit auch mal selbst bzw. die Gesellschaft hinterfragen kann, darf, ja eigentlich auch muss. Aus meiner Sicht eine absolute Pflichtlektüre!

 


5. Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer

Das beste Kinderbuch! Ich habe es dreimal gelesen, das letzte mal mit 15 und war immer wieder begeistert. Die Geschichte geht mir immer wieder ans Herz, die Ideen (z.B. der Scheinriese) sind genial und die Spannung ist auch vorhanden. Die Augsburger Puppenkiste tat ihr übrigens dazu (habe ich auf DVD) - ich bin absoluter Jim Knopf Fan!

4. Ein Strand für meine Träume

Ich kann mich vor Sergio Bambaren nur verneigen. Statt Strand der Träume könnte ich auch den Traum vom Leuchtturmwärter aufzählen. Ein Buch welches mich tief berührt hat, das aufzeigt wie wichtig es ist, schon lieber gestern seine Herzensangelegenheit anzupacken, heute zu leben und seinen Traum zu verwirklichen. Kopf ausschalten, Gesellschaft und Normen ignorieren und mit dem Herzen denken. Dieses Buch hat mir völlig klar vor Augen geführt wie ich mein Leben leben möchte. Wer weiß ob ich ohne diese Einflüsse heute Kitesurfen würde? Oder ob ich je einen Fuß nach Australien gesetzt hätte? Es gab sicher mehr als einen Einfluss, aber unter denen die ich dazu zähle das es so ist wie jetzt, gehört auch dieses Buch. Es war einer der Weichen während meiner Ausbildung, weg vom Leistungsdruck, weg vom Karriere machen, hin zum Leben das man sich erträumt. Ich hab das Buch verschlungen und mir mehrmals einverleibt.  Und gerade wenn das Ungleichgewicht aus Arbeit und Geld zu ungunsten von Freizeit und Leben wieder zunimmt, ist es Zeit das Buch auszupacken. Man könnte es als meine kleine Lebensbibel betrachten.

3. Nächsten Sommer

Darf ich das? So frisch erst zu Ende gelesen. Ja ich darf. Wenn ich absolut wehmütig im Bus zur Arbeit fahre, teilweise den Tränen nahe, im nächsten Augenblick absolut abgrinsen muss, dann ist das aufgrund der Magie dieses Buches. Schon nach der Hälfte des Buches, musste ich mir eingestehen das es mir aus der Seele geschrieben ist. Tiefe Freundschaft, das gemeinsame abhängen, die Zukunftsorgen, Fernweh und Sehnsucht, Abenteuer und die Fragen nach dem Sinn des Lebens. Passt! Das dann noch ein VW Bulli drin vorkommt und selbst die Musik von der in dem Buch geschrieben wird, meine ist, macht das Ganze nur noch mehr zu meinem Buch! Es könnte sein das es ein paar Plätze nach oben rutscht, wenn es noch etwas durchgesackt ist. Wisst ihr wie Sonne und Aufbruch schmeckt? Ist es meine Sehnsucht nach dieser verklärten Romantik? Ist es wie das Gefühl in den Sonnenuntergang zu Kiten? Irgendwie schon - ich würde auf jeden Fall sofort zu Felix in den Bus steigen.

2. Das Geheimnis der Großen Schwerter

Gelesen in jungen Jahren nach dem Herr der Ringe und vor dem Rad der Zeit, reiht es sich hier auch wieder ein. Für mich ein excellent geschriebenes Buch, mit einer enorm guten Charakterentwicklung und einer hervorragenden Schreibe wenn es um die Personen geht. In einer Sache ist es für mich sogar der Kaiser unter den Büchern, denn kein anderes Buch hat es geschafft solch packende und intensive Schlachten zu umschreiben. Den Innovationspreis gewinnt diese Fantasygeschichte sicher nicht, trotzdem macht es insgesamt fast alles besser als die Konkurrenz. Ich jedenfalls konnte damals die Bücher nicht aus der Hand legen und war nicht nur einen Tag völlig übermüdet in der Schule, weil ich nicht aufhören konnte mit dem Lesen. Dieses Buch, dieses Papier, jeder einzelne Knick, riecht für mich nach meiner Jugend.

1. Das Rad der Zeit

Muss ich dazu noch was sagen? Ich habe 1995 mit diesem Buch angefangen. Da war ich 13 Jahre alt. Es werden am Ende hochgerechnet fast 15 000 Seiten sein. Bis Band 30 waren es um die 12 500 und die habe ich schon zweimal gelesen. Eigentlich ist es unfair dieses Buch auf diese Liste zu setzen, einfach weil es so gigantisch, soviel Liebe, soviel Leid - ja einfach soviel Leben besitzt wie kein anderes Buch. Nirgends entwickeln sich Charaktere so sehr, nirgends gibt es so viele Veränderungen, die gute Seite wird wie auch die böse Seite so gut beleuchtet, wie selten sonst in anderen Büchern. Man taucht hier nicht in eine Geschichte ein, oder in eine weitere typische Fantasy-Welt, nein es ist ein detailliertes und einfach großartiges Universum des eher eine Daily-Sopa gleichkommt. Der große Nachteil der Bände, während bei einem normalen Buch durchaus mal langatmige Stellen über ein paar Seiten gehen, kann es aufgrund des Umfangs bei Rad der Zeit auch mal über mehrere hundert Seiten verlaufen. Schwamm drüber - wer bei Fantasy Büchern mitreden will, muss das Rad der Zeit lesen. Punkt. Basta. Aus. Ein Lebensbegleiter wie kein anderes Buch - und ich weiß schon jetzt, wenn ich es durch habe, werde ich es irgendwann ein drittes mal lesen. Im Herzen bin ich noch heute ein Asha`man - Robert Jordan, ruhe in Frieden!

 

 

 

 

 

 

Aktualisiert (Montag, den 16. April 2012 um 08:29 Uhr)

 

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