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15. Kinder des Nebels

Was für ein Buch, gerade das erste dieser Triologie! Es platzt förmlich vor Spannung, Dramatik und tollen Charakteren. Dabei ist es kein typischer Heldenepos, sondern eher gespickt mit verrückten Charakteren die in der Unterschicht einer Kastengesellschaft hausen und versuchen das System zu ändern. Die Welt ist extrem stimmungsvoll und völlig anders als bekannte Fantasywelten. Es regnet Asche, die Sonne ist rot, Flora und Fauna so gut wie nicht vorhanden und die Magie lebt in Form von geschluckten Metallen. Absolut empfehlenswert, auch wenn der zweite Teil etwas nachlässt.

14. Die neuen Leiden des jungen W.

Wohl DER ostdeutsche Roman überhaupt. Ist es jetzt Verhöhnung des Werks von Goethe? Oder Homage? Mir egal. Ich fand die Idee witzig das aus dem tot heraus der Hauptprotagonist sein Leben kommentiert. Es zeigt ein gutes Stück Ostdeutschland, es zeigt die rebellische Jugend, es zeigt wie tragisch Liebe sein kann und das gute Ideen manchmal tödlich enden. Das Ganze garniert mit Zitaten aus Goethes Walser - abgefahren, aber geil!

13. Deutschstunde

Nachkriegsbewältigung, Norddeutsche Kultur und ein unbelehrbarer Jugendlicher als Rahmen erzeugen ein Buch, das aufzeigt wohin Gehorsamkeit, blinder Aktionismus und pervertiertes Pflichtbewusstesein hinführt. Ein Buch welches ich damals in der 7ten Klassen in den Sommerferien lesen sollte - ich war der einzige der 30 Schüler der das Buch gelesen hatte - und nicht aus Zwang, sondern weil mich völlig gefangen war. Damals hatte ich noch gar keine Ahnung was für ein moderner Klassiker dieses Buch ist. Ich hatte auch keine Ahnung das es mich so prägen würe. Ein großartiger Roman!

12. Schlafes Bruder

Wer schläft, liebt nicht. Wer schläft lebt auch nicht. Ein Mann verschläft durchschnittlich 26 Jahre seines Lebens. Wie viel liebt und lebt man also wenn man viel schläft? Ein Buch das mich tief beschäftig hat. Lebensfragen über Sehnsucht, Leidenschaft und Sinnlehre. Dramatisch, tragisch, nachdenklich und hier und da auch spannend, fesselt das Buch vor allem beim Nachdenken danach. Nebenbei zeichnet das Bild ein äußert realistischen Bild früherer Bauerndörfer, da das Buch im finstersten Mittelalter spielt und so auch die harte Arbeit und das dreckige verarmte Leben dargestellt wird.

11. Oh wie schön ist Panama

Das wohl erste philosophische Buch das ich gelesen bzw. das mir vorgelesen wurde. Glück findet man eben nicht in der Weite, findet man nicht in einer Schatztruhe, man kann es sich auch nicht erarbeiten oder kaufen. Glück findet man in seinen Mitmenschen und Seelenverwandten und natürlich dort wo man mit ihnen zu Hause ist.

 



Aktualisiert (Montag, den 16. April 2012 um 08:29 Uhr)

 

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