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10. Same Same but different

Ich liebe den Film, ich vergötter das Buch! Ich ziehe meinem Hut vor dem Mann und seiner wahren Geschichte, ich verneige mich vor seiner Frau und dem Umgang mit HIV. Ein Buch das Mut macht nicht aufzugeben, ein Buch das trotz des ernsten Themas immer zeigt, das eine Krankheit nicht alles ist. Andere Menschen wissen es meist eben nicht besser, als das eigene Herz - ohne diese Einstellung des Autors hätte es diese Geschichte nie gegeben hätte. Nebenbei bietet es skurrile Einblicke in die Kultur aus Vietnam und Deutschland. Schön das ich die Familie bei der Kinopremiere sehen durfte - ich bin wirklich tief beeindruckt von diesen beiden Menschen. Man wünscht sich das es mehr Menschen von ihrer Sorte gibt.

9. Fahrenheit 451

Was für eine Schreibe, was für eine Vision! Man kommt beim lesen kaum zum lufthohlen so imposant und knackig ist die Bildsprache. Die Utopie der Gesellschaft in diesem Buch ist erschreckend, wer sich heute Facebook Statusmeldungssucht anguckt und wie sehr Gegenstände a la iPhone in den persönliches Fokus gewandert sind, der weiß das wir gar nicht so weit weg sind, vom gesellschaftlichen Zombie aus Fahrenheit 451. Ray Bradbury ist auf jeden Fall der Gott der Metapher und schreibt soviel zwischen den Zeilen, das das Buch mind. doppelt so dick erscheint!

8. Herr der Ringe

Um so älter man wird, um so schlechter wird dieses Buch. Trotzdem ist es ein Klassiker, ein Jahrhundertbuch das ganze Autorengenerationen geprägt hat und auch mir das erste mal schlaflose Nächte bescherte. Das erste richtige Fantasy Buch, die erste Trilogie, den ersten dicken Wälzer unter der Bettdecke. So etwas vergisst man nicht. Es war der Startschuss in ein Leben mit Orks & Elfen, mit MERS und Schwarze Auge, mit Stab und Schwert in den Dünen.

7. Das Lied von Feuer & Eis

Für mich schwer einzuordnen weil ich die ganze Romanreihe noch nicht fertig gelesen habe. Aber das was ich gelesen habe ist andere Fantasy als sonst, und genau darum auch erfrischend gut. Eine phänomenale Charakterzeichnung, eine absolut realistische Welt, ein Autor der vor nichts zurückschreckt was Sex, Gewalt und dem sterben von Personen angeht. Ein Buch so weit entfernt von einem Herr der Ringe, dem Ur-Fantasy, das es fast schwer fällt das hier Fantasy zu nennen. Begeisterung kommt auch deswegen auf weil es kein klassisches Gut-Böse Schema gibt, sondern wirklich jede Person, jede Adelsfamilie, jede Handlung aus der Sicht aller Beteiligten nachvollziehbar ist.

6. Fliehendes Pferd

Ein Beziehungsbuch? Ja, aber nicht nur. Es ist ein Menschenbuch! Wer ist wie glücklicher? Oft trügt der Schein und so auch hier. Was will man nur alles machen damit die eigene Beziehung genau so toll läuft wie die andere. Die Wiese vom Nachbarn ist eh grüner. Man selbst sieht sich grau. Leistungsdruck in einer Leistungsgesellschaft und die daraus folgenden Identitätsproblemchen die man(n) dann mit sich herumschleppt - oder gar vor ihnen flieht, wie ein Pferd auf der Flucht. Das Buch ist so genial, man darf eigentlich nichts vom Inhalt verraten. Weil am Ende alles anders ist und man sich somit auch mal selbst bzw. die Gesellschaft hinterfragen kann, darf, ja eigentlich auch muss. Aus meiner Sicht eine absolute Pflichtlektüre!

 



Aktualisiert (Montag, den 16. April 2012 um 08:29 Uhr)

 

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